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Die Struktur des Graduiertenkollegs ist, wie aus der Abbildung ersichtlich, in zwei Dimensionen gegliedert. Die Architektur eingebetteter Mikrosysteme wird durch eine Hierarchie von Schalen beschrieben. Im Kern liegen Sensoren und Aktoren, welche die Schnittstellen zur Umgebung bilden. Sie sind durch integrierte Schaltungen zur leistungsfähigen Signalverarbeitung eingebettet. Zur sicheren Funktion sind diese ihrerseits in ein Betriebssystem eingebettet, das den Zugriff der Applikationssoftware auf die Ressourcen ermöglicht. Insbesondere der Einsatz von eingebetteten Mikrosystemen wird häufig im Verbund geschehen, so dass das Einzelsystem schließlich in ein gesamtes System von Embedded Systems eingebettet ist. Basierend auf der Analyse des Forschungsbedarfes wurden innerhalb dieser Architektur vier Forschungsbereiche definiert. Jeder Forschungsbereich umfasst Projekte mit mikrosystemtechnischem Schwerpunkt und solche mit informatischem Hauptgewicht. Aufgrund der vorgeschlagenen Thematiken ist eine starke synergetische Wechselwirkung von mikrosystemtechnischem und informatischem Gedankengut zu erwarten.

 

 EMS_Schematic2D.gif

 

Wie innerhalb der einzelnen Forschungsbereiche wird auch zwischen diesen eine starke Kopplung stattfinden. So sind die Modellierungs- und Entwurfsarbeiten unabdingbar für die effiziente Entwicklung der lokalisierbaren und der verteilten Mikrosysteme. Analog werden die Arbeiten zu Diagnose und Test sich an den Modellierungs- und Entwurfsmethoden zu orientieren haben und auf diese durch die Extraktion von optimierten Entwurfsregeln rückwirken. Des weiteren muss Diagnose und Test sicherstellen, dass die Funktionstüchtigkeit der eingebetteten Mikrosysteme in den anwendungsnahen Forschungsbereichen auf den verschiedenen Hierarchieebenen überprüft werden kann.

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